
Eine Evakuierung kann wegen Feuer, Hochwasser, Gefahrstoffen oder einer anderen akuten Lage nötig werden. Entscheidend ist ein einfacher Plan, den alle im Haushalt kennen.
Vorher festlegen
- Einen Treffpunkt in der Nähe und einen zweiten außerhalb des Wohnorts bestimmen.
- Eine Kontaktperson außerhalb der Region auswählen.
- Klären, wer Kinder, ältere oder pflegebedürftige Menschen und Tiere unterstützt.
- Wichtige Nummern zusätzlich auf Papier notieren.
- Das Notgepäck so begrenzen, dass es sicher getragen werden kann.
Was ins Notgepäck gehört
Personalausweise und wichtige Dokumentenkopien, persönliche Medikamente, Erste-Hilfe-Material, Trinkwasser, direkt verzehrbare Lebensmittel, wettergerechte Kleidung, Hygieneartikel, Taschenlampe, Radio, Powerbank, Ladekabel, Bargeld und Hausschlüssel. Für Kinder, Tiere oder Pflegebedürftige kommen individuelle Dinge hinzu.
Wenn die Aufforderung kommt
- Behördliche Route und Sammelstelle beachten.
- Nur abschalten, was ohne Zeitverlust und ohne Gefahr erreichbar ist.
- Nachbarn informieren, wenn dies sicher möglich ist.
- Keine Abkürzungen durch gesperrte oder überflutete Bereiche nehmen.
- Erst zurückkehren, wenn die Behörden den Bereich freigeben.
- Grundausstattung zu Hause
- Schlafsack fürs Notfallgepäck
- Schnell aufbaubare Unterkunft
- Dokumente schützen
Persönlicher Notfallplan
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Die Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.
Ein Notfallplan ersetzt keine Evakuierungsanweisung. Im Ereignisfall gelten die Informationen der zuständigen Behörden.