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Gefahrenvorsorge

Richtig handeln im Notfall

Klare Sofortmaßnahmen für akute Notlagen: Eigenschutz, Notruf, Warnungen, Schutz im Gebäude, Evakuierung und Familienkommunikation.

Orientierung und Sofortmaßnahmen in einer Krisenlage

In einer akuten Notsituation zählt eine klare Reihenfolge. Erst Menschen schützen, dann Informationen beschaffen und erst danach Sachwerte sichern. Diese Seite gibt eine allgemeine Orientierung; konkrete Anweisungen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz haben immer Vorrang.

Akute Gefahr: Gefahrenbereich verlassen, andere warnen und bei unmittelbarer Gefahr 112 oder 110 wählen. Bringe Dich nicht für Gegenstände oder Aufnahmen erneut in Gefahr.

Die ersten fünf Schritte

  1. Eigenschutz herstellen: Abstand gewinnen und keine verrauchten, überfluteten, einsturzgefährdeten oder möglicherweise kontaminierten Bereiche betreten.
  2. Gefahr grob erkennen: Brand, Wasser, Strom, Gasgeruch, Gefahrstoffe und medizinische Notfälle erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Keine Ursachenforschung auf eigene Faust.
  3. Notruf absetzen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Menschen sind betroffen? Welche Gefahren bestehen? Rückfragen der Leitstelle abwarten.
  4. Amtliche Warnungen verfolgen: Radio, Sirenen, örtliche Durchsagen, NINA und warnung.bund.de nutzen.
  5. Haushalt organisieren: Kinder, ältere Menschen, Pflegebedürftige, notwendige Medikamente und Tiere berücksichtigen.

Im Gebäude bleiben oder evakuieren?

Diese Entscheidung hängt von der konkreten Lage ab. Bei Rauch, Feuer, Einsturzgefahr oder einer angeordneten Evakuierung muss das Gebäude verlassen werden. Bei einer Gefahrstoffwolke kann dagegen das Schließen von Fenstern und Türen sowie das Abschalten der Lüftung angeordnet werden. Folge deshalb der amtlichen Warnung und nicht pauschalen Internet-Tipps.

  • Evakuierung: Notgepäck nur mitnehmen, wenn es griffbereit ist. Fluchtwege freihalten und Sammelpunkte beachten.
  • Aufenthalt im Gebäude: Türen und Fenster schließen, Lüftungsanlagen ausschalten und einen innenliegenden Raum aufsuchen, sofern die Behörden dies empfehlen.
  • Keine Verbindung: Radio einschalten, Nachbarn informieren und den Akku des Telefons schonen.

Kommunikation im Haushalt

Mobilfunknetze können überlastet sein. Kurze Textnachrichten benötigen häufig weniger Netzkapazität als lange Telefonate. Lege vorab zwei Treffpunkte fest: einen in Wohnungsnähe und einen außerhalb des Viertels. Eine Kontaktperson außerhalb der Region kann Nachrichten bündeln.

Auf Papier bereithalten: Notrufnummern, wichtige Angehörige, Hausarzt, Pflegedienst, Medikamentenliste, Versicherungsnummern und die Anschrift des Ausweichtreffpunkts.

Was nicht improvisiert werden darf

  • Generatoren, Grills, Gas- oder Benzinkocher niemals in Wohnräumen, Kellern oder Garagen betreiben.
  • Überflutete Keller, Tiefgaragen und Bereiche mit beschädigten Stromanlagen nicht betreten.
  • Unbekannte Stoffe nicht berühren, aufnehmen oder selbst beseitigen.
  • Bei Rauch nicht ins Gebäude zurückkehren und keine Aufzüge benutzen.
  • Beschädigte Elektro-, Heizungs- oder Gasanlagen nicht selbst wieder einschalten.

Zur passenden Gefahrenlage

Aktuelle Lage

Erhöhte Warnlage

Region: Deutschland · Stand: 2026-10-30 10:31:55

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Schwarzwald-Baar-Kreis

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Kreis Emmendingen

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Kreis Lörrach

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 3

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Kreis Waldshut

Details

Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) aus östlicher Richtung auf.

DWD · Stufe 2

Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Kreis Freudenstadt

Details

Es treten oberhalb 1000 m Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus östlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.

DWD · Stufe 2

Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ortenaukreis

Details

Es treten oberhalb 1000 m Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus östlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.

MoWaS · Stufe 2

1. AKTUALISIERUNG: Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers - Chlorung - Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch - Gde. ReSi

Deutschland

MoWaS · Stufe 2

Trinkwasserversorgung - Böbrach

Deutschland

MoWaS · Stufe 2

Verunreinigung Gewässer - Riegelsberg, Püttlingen, Völklingen

Deutschland

MoWaS · Stufe 2

Abkochgebot für Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Ilmtalgruppe - Wasserversorgung Ilmtalgruppe

Deutschland

MoWaS · Stufe 2

Entwarnung: Geruchsbelästigung in Märkisch-Oderland - 16269 Bliesdorf

Deutschland

LHP · Stufe 1

Hochwasser Vorwarnung

Deutschland

Die Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.

Notfallplan vorbereiten

Ein Plan funktioniert nur, wenn alle Beteiligten ihn kennen. Zuständigkeiten, Treffpunkte und Kontaktdaten sollten halbjährlich sowie nach Umzug, Schulwechsel, Pflegebedarf oder neuen Medikamenten geprüft werden.

Werkzeug 04

Persönlicher Notfallplan

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Amtliche Grundlagen

Orientierung bieten das Warnportal des Bundes und der BBK-Ratgeber zur Krisenvorsorge.

Redaktionell geprüft: September 2026. Im Ereignisfall gelten aktuelle Warnungen und Behördenanweisungen.