Was ist jetzt wichtig – und was lässt sich in Ruhe vorbereiten? Diese Übersicht bündelt die wichtigsten Notsituationen, führt zu passenden Ratgebern und bietet vier interaktive Werkzeuge für den eigenen Haushalt.
Keine aktive Warnung im Datenstand
Region: Deutschland · Stand: 2026-09-14 19:47:32
Derzeit sind im letzten erfolgreichen Abruf keine Warnungen enthalten. Das ersetzt keine direkte Prüfung behördlicher Warnkanäle.
Die Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.
Im akuten Notfall
- Eigenschutz zuerst: Gefahrenbereich verlassen, andere warnen und keine unbekannten Stoffe, überfluteten Räume oder beschädigten Leitungen berühren.
- Bei unmittelbarer Gefahr: Feuerwehr und Rettungsdienst über 112, Polizei über 110 verständigen.
- Behördliche Warnungen beachten: warnung.bund.de, Warn-App NINA, Radio und örtliche Durchsagen prüfen.
- Haushalt zusammenführen: Treffpunkt, Kontaktperson, Medikamente und Hilfe für Kinder, ältere Menschen, Pflegebedürftige und Tiere berücksichtigen.
- Nicht improvisieren: Verbrennungsgeräte nie in geschlossenen Räumen einsetzen und elektrische Anlagen bei Wasser- oder Brandschäden nicht eigenmächtig einschalten.
Sechs Themencluster für die Gefahrenvorsorge
1. Stromausfall, Licht und Kommunikation
Zuerst werden Information, Licht, Telefonie und notwendige medizinische Geräte abgesichert. Danach folgt die Frage, welche Verbraucher wirklich mit Notstrom betrieben werden müssen.
- Notstromversorgung zu Hause planen
- Powerstation mit Solarpanel
- Mobile Stromerzeuger
- Notfall-Radio ohne Netzstrom
2. Trinkwasser, Lebensmittel und Kochen
Vorräte müssen zum Haushalt, zu Unverträglichkeiten, Lagerplatz und Zubereitung ohne normale Küche passen. Auch ein kleiner Vorrat hilft; er lässt sich schrittweise ausbauen.
- Krisenvorrat mit geeigneten Lebensmitteln
- Wasservorrat in Faltkanistern
- Wasserbeutel für Transport und Reserve
- Grenzen mobiler Wasserfilter
- Kochen bei Stromausfall
3. Unwetter, Starkregen und Hochwasser
Schutz beginnt vor dem Regen: Abflüsse, Rückstau, Kelleröffnungen, Dokumente, Fahrzeuge und sichere Fluchtwege werden vorab geplant. Bei eindringendem Wasser haben Menschenrettung und Stromgefahren Vorrang vor Sachwerten.
4. Gesundheit, Atemschutz und Hygiene
Private Schutzausrüstung wirkt nur gegen Gefahren, für die sie geprüft wurde. Bei unbekannten Stoffen, Sauerstoffmangel oder behördlicher Evakuierung ersetzen Masken und Anzüge keine professionelle Hilfe.
- Schutzausrüstung richtig auswählen
- Atemschutz im Katastrophenfall
- Schutzhandschuhe vergleichen
- Desinfektionsmittel richtig unterscheiden
5. Evakuierung, Unterkunft und wichtige Dokumente
Ein erreichbares Notgepäck enthält nur das, was sicher getragen werden kann. Treffpunkt, Kontaktweg, Medikamente, Dokumentenkopien, Kleidung und Schlafmöglichkeit werden für alle Haushaltsmitglieder geplant.
- Grundausstattung für den Katastrophenfall
- Schlafsack fürs Notfallgepäck
- Schnell aufbaubare Notunterkunft
- Wichtige Dokumente schützen
6. Feuer, Haushalt und persönliche Sicherheit
Rauchwarnmelder, freie Fluchtwege, sichere Heiz- und Kochgeräte sowie ein geübter Notruf sind wichtiger als spontane Löschversuche. Bei Rauch oder Feuer Gebäude verlassen, Türen schließen und 112 rufen.
- Gasheizstrahler sicher einordnen
- Notbeleuchtung ohne unnötige Brandgefahr
- Legale Mittel zur Selbstverteidigung
Interaktive Vorsorge-Werkzeuge
Die Auswertung dient als praktische Orientierung. Sie ersetzt weder behördliche Warnungen noch eine individuelle Beratung durch Feuerwehr, Medizin, Energie- oder Gefahrstoff-Fachleute.
Haushaltscheck
Wie gut ist Dein Haushalt für eine Unterbrechung der Versorgung vorbereitet?
Ziel: 10 Tage · 2 Liter Wasser je Person und TagDie Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.
Sicherheitscheck
Prüfe typische Risiken in Wohnung oder Haus.
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Persönlicher Notfallplan
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Offizielle Grundlagen
Für aktuelle Warnungen gilt warnung.bund.de. Der BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt Empfehlungen und Checklisten. Behördliche Hinweise haben im Ereignisfall immer Vorrang.
