
Ein Stromausfall kann wenige Minuten dauern oder über Stunden die Versorgung eines Haushalts beeinträchtigen. Wichtig ist, nicht sofort auf Geräte zu setzen, sondern zuerst Information, Licht, Kommunikation, Wärme und medizinisch notwendige Technik zu sichern.
Was jetzt zu tun ist
- Prüfen, ob nur die eigene Wohnung oder auch die Umgebung betroffen ist. Sicherungen nur kontrollieren, wenn keine sichtbaren Schäden, Feuchtigkeit oder Brandgeruch vorliegen.
- Taschenlampen statt offener Flammen verwenden. Kerzen erhöhen die Brandgefahr.
- Kühl- und Gefriergeräte geschlossen halten. Empfindliche Elektrogeräte vom Netz trennen.
- Warnungen über Radio, Mobiltelefon und warnung.bund.de verfolgen.
- Menschen unterstützen, die auf elektrische Hilfsmittel, Aufzüge oder besondere Betreuung angewiesen sind.
Notstrom sicher planen
Ein Generator darf wegen Abgasen niemals in Wohnräumen, Kellern, Garagen oder direkt an Fenstern betrieben werden. Eine Einspeisung in die Hausinstallation gehört in die Hände eines Elektrofachbetriebs. Powerstations eignen sich nur für Verbraucher, deren Leistung und Laufzeit vorher realistisch berechnet wurden.
- Notstromversorgung für zu Hause
- Powerstation mit Solarpanel
- Mobile Stromerzeuger
- Notfall-Radios
- Kochen ohne Strom
Den Haushalt vorbereiten
Lege Taschenlampen, geladene Akkus, Powerbanks, ein netzunabhängiges Radio, Trinkwasser und direkt verzehrbare Lebensmittel an einem festen Ort bereit. Notiere wichtige Telefonnummern auf Papier und kläre einen Treffpunkt, falls Mobilfunk oder Messenger ausfallen.
Haushaltscheck
Wie gut ist Dein Haushalt für eine Unterbrechung der Versorgung vorbereitet?
Ziel: 10 Tage · 2 Liter Wasser je Person und TagDie Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.
Quelle und Vertiefung: BBK: Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe. Behördliche Anweisungen haben Vorrang.