
Extreme Temperaturen und gesundheitliche Krisen treffen ältere Menschen, Säuglinge, chronisch Kranke und Pflegebedürftige besonders stark. Vorsorge muss deshalb zum konkreten Haushalt passen.
Bei großer Hitze
- Aktivitäten in kühlere Tageszeiten verlegen und direkte Sonne meiden.
- Wohnräume früh lüften und tagsüber verschatten.
- Regelmäßig trinken, sofern medizinisch nichts dagegenspricht.
- Nach alleinlebenden oder pflegebedürftigen Menschen sehen.
- Bei Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder einem vermuteten Hitzschlag 112 rufen.
Bei Kälte und Heizungsausfall
Wärme in wenigen Räumen halten, Zugluft verringern und mehrere Kleidungsschichten nutzen. Heizstrahler, Grills oder Generatoren mit Verbrennungsmotor dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden: Es besteht Brand- und Kohlenmonoxidgefahr.
Medikamente und Hygiene vorbereiten
Persönlich benötigte Medikamente, eine aktuelle Medikamentenliste und Kontaktdaten der behandelnden Praxis griffbereit halten. Kühlpflichtige Arzneimittel erfordern einen individuellen Plan. Desinfektionsmittel nur zweckgerecht einsetzen; Händewaschen ist im Alltag häufig die bessere Grundlage.
- Desinfektionsmittel unterscheiden
- Gasheizstrahler sicher einordnen
- Schutzhandschuhe vergleichen
- Atemschutzmasken einordnen
Haushaltscheck
Wie gut ist Dein Haushalt für eine Unterbrechung der Versorgung vorbereitet?
Ziel: 10 Tage · 2 Liter Wasser je Person und TagDie Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden medizinischen Rat einholen; im Notfall 112. Informationen zu Hitzerisiken bietet das Robert Koch-Institut.