Nach einem Brand, Hochwasser oder einer Evakuierung werden Identitätsnachweise, Versicherungsdaten und medizinische Informationen schnell wichtig. Eine geordnete Notfallmappe verkürzt die Suche und erleichtert notwendige Meldungen.
Welche Unterlagen hineingehören
- Ausweise und Personenstandsdokumente als Kopie
- Versicherungsnummern und Vertragsübersichten
- medizinische Informationen, Medikationsplan und Allergien
- Vollmachten, Patientenverfügung und Betreuungsunterlagen
- Eigentums-, Miet- oder wichtige Finanznachweise
- Zeugnisse und beruflich wichtige Bescheinigungen
- Kontaktliste für Angehörige, Ärzte und Versicherungen
Nicht jedes Original gehört dauerhaft in eine mobile Mappe. Entscheidend ist, welche Unterlagen kurzfristig benötigt werden und welche sicher an anderer Stelle lagern sollten.
Papier und digitale Kopien kombinieren
Papier funktioniert ohne Strom und Passwort. Verschlüsselte digitale Kopien ergänzen die Mappe, falls Unterlagen zerstört werden. Ungeschützte Dateien in frei zugänglichen Cloud-Ordnern oder auf verlorenen USB-Sticks sind ein Datenschutzrisiko.
Sicher, aber erreichbar lagern
Die Mappe sollte vor Feuchtigkeit und Hitze geschützt sein und sich bei einer Evakuierung schnell greifen lassen. Mindestens eine Vertrauensperson muss den Aufbewahrungsort kennen. Schlüssel oder Zugangscodes dürfen dabei nicht offen neben der Mappe liegen.
Wichtige Informationen für den Notfall
Auf die erste Seite gehören Kontaktpersonen, notwendige Medikamente, besondere gesundheitliche Hinweise sowie die Daten der Hausarztpraxis. Sensible Informationen werden auf das notwendige Maß beschränkt.
Jährlich aktualisieren
- abgelaufene Ausweiskopien ersetzen
- Versicherungs- und Kontaktdaten prüfen
- Medikationsplan nach Änderungen austauschen
- Vollmachten auf Gültigkeit und Auffindbarkeit kontrollieren
- digitale Sicherung testen
Verknüpfte Inhalte
Zum vollständigen Notfallplan für Zuhause
Grundlage: BBK-Ratgeber und Checklisten zur Notfallvorsorge.
