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Gefahrenvorsorge

Notfallplan für Zuhause: Haushalt und Familie vorbereiten

Ein persönlicher Notfallplan für Haushalt und Familie: Kontakte, Treffpunkte, Medikamente, Dokumente, Tiere und Zuständigkeiten systematisch vorbereiten.

Ein Notfallplan übersetzt allgemeine Vorsorge in klare Abläufe für den eigenen Haushalt. Er hält fest, wer informiert wird, wo sich alle treffen, welche Medikamente benötigt werden und wer Kinder, ältere Menschen oder Tiere unterstützt. Der Plan sollte auf Papier vorliegen, weil Mobilfunk, Internet oder Strom zeitweise ausfallen können.

Wichtig: Bei einer akuten Gefahr gelten amtliche Warnungen und die Anweisungen der Einsatzkräfte. Der persönliche Plan hilft bei der Vorbereitung, ersetzt aber keine Lageinformation.

Der Notfallplan in neun Bausteinen

So beginnst Du ohne großen Aufwand

  1. Haushalt erfassen: Notiere alle Personen, Tiere, regelmäßigen Medikamente, Mobilitätseinschränkungen und stromabhängigen Hilfsmittel.
  2. Zwei Treffpunkte bestimmen: einen in der Nähe der Wohnung und einen außerhalb des direkten Wohnumfelds.
  3. Kontakt außerhalb der Region wählen: Diese Person kann Informationen bündeln, falls Familienmitglieder sich gegenseitig nicht erreichen.
  4. Aufgaben verteilen: Wer nimmt die Dokumentenmappe, wer kümmert sich um Kinder oder Tiere, wer prüft Warnmeldungen?
  5. Plan ausdrucken: Je ein Exemplar gehört an einen bekannten Ort, in die Dokumentenmappe und gegebenenfalls in das Notgepäck.

Was in den schriftlichen Plan gehört

  • Namen, Telefonnummern und wichtige medizinische Hinweise
  • Hausarzt, Apotheke, Pflegedienst sowie wichtige Betreuungsstellen
  • Treffpunkte und mögliche Wege dorthin
  • Zuständigkeiten für Kinder, Angehörige und Haustiere
  • Standorte von Wasser, Sicherungskasten, Hauptwasserhahn, Medikamenten und Dokumenten
  • Hinweise zu benötigten Schlüsseln, Hilfsmitteln und Transportmöglichkeiten
  • Datum der letzten Prüfung

Plan und Vorrat gehören zusammen

Ein guter Ablauf nützt wenig, wenn notwendige Dinge fehlen. Prüfe deshalb parallel Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, persönliche Medikamente, Licht, Radio, Powerbanks, Hygieneartikel und wettergerechte Kleidung. Kaufe nicht pauschal ein, sondern richte den Vorrat nach Personenanzahl, Ernährung, Gesundheit und Wohnsituation aus.

Verknüpfte Werkzeuge

Mit dem Haushaltscheck lassen sich Versorgungslücken erkennen. Der persönliche Notfallplan bündelt anschließend Kontakte und Zuständigkeiten.

Werkzeug 01

Haushaltscheck

Wie gut ist Dein Haushalt für eine Unterbrechung der Versorgung vorbereitet?

Ziel: 10 Tage · 2 Liter Wasser je Person und Tag

Die Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.


Werkzeug 04

Persönlicher Notfallplan

Die Eingaben bleiben in Deinem Browser und werden nicht gespeichert.

Die Anzeige unterstützt die private Vorsorge. Bei akuter Gefahr gelten ausschließlich behördliche Warnungen und Anweisungen.

Weitere Grundlagen

Amtliche Grundlage

Der Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet Checklisten für die persönliche Vorsorge. Passe sie an Deinen Haushalt an und kontrolliere den Plan mindestens zweimal im Jahr.