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Gefahrenvorsorge

Kommunikation bei Strom- und Netzausfall

Bei Strom- oder Netzausfall informiert bleiben: Warnmittel, Radio, Akkureserven, Kontaktplan und sparsame Kommunikation vorbereiten.

Bei einem Stromausfall können Router, schnurlose Telefone und Ladegeräte ausfallen. Mobilfunknetze funktionieren möglicherweise zunächst weiter, können aber überlastet sein. Ein Kommunikationsplan kombiniert deshalb mehrere Informationswege.

Warnungen über mehrere Kanäle empfangen

  • Warn-App auf dem Smartphone einrichten
  • Cell Broadcast am Gerät aktiviert lassen
  • batterie- oder kurbelbetriebenes Radio bereithalten
  • lokale Sirenensignale und deren Bedeutung kennen
  • amtliche Internetseiten nutzen, solange sie erreichbar sind

Ein einzelner Kanal kann ausfallen. Radio und Papierliste sind deshalb keine veralteten Extras, sondern eine Rückfallebene.

Energie gezielt einsetzen

Lade Powerbanks regelmäßig und lagere passende Kabel gemeinsam. Reduziere bei längerer Störung Bildschirmhelligkeit und unnötige Funkverbindungen. Das Telefon sollte für Warnungen und wichtige Absprachen verfügbar bleiben, statt dauerhaft Nachrichtenströme zu aktualisieren.

Netz entlasten: Kurze Textnachrichten können bei Überlastung eher durchkommen als wiederholte längere Anrufe. Notrufnummern bleiben akuten Notfällen vorbehalten.

Kontakt außerhalb der Region

Bestimme eine Person, bei der sich alle Haushaltsmitglieder melden. So muss nicht jeder jeden erreichen. Die Telefonnummer steht auf Papier und ist in den Geräten gespeichert. Vereinbart außerdem feste Zeitpunkte für einen erneuten Kontaktversuch.

Informationen sorgfältig prüfen

Unbestätigte Sprachnachrichten, Screenshots und Social-Media-Beiträge können veraltet oder falsch sein. Prüfe Absender, Zeitpunkt und Originalquelle. Teile Warnungen möglichst über den Link zur zuständigen Behörde statt als ausgeschnittenes Bild ohne Zusammenhang.

Ohne Verbindung handeln

  1. Ruhe bewahren und Gefahren im direkten Umfeld prüfen.
  2. Radio einschalten und lokale Durchsagen beachten.
  3. vereinbarten Treffpunkt nur nutzen, wenn der Weg sicher ist
  4. Nachbarn mit Unterstützungsbedarf nach vorheriger Absprache prüfen
  5. keine unnötigen Fahrten in unbekannte Gefahrenbereiche unternehmen

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Zum vollständigen Notfallplan für Zuhause

Grundlage: BBK-Ratgeber und Checklisten zur Notfallvorsorge.