
Dunkelheit wird bei einem Stromausfall schnell zum Unfallrisiko. Treppen, herumliegende Gegenstände und ungewohnte Wege sind problematischer als fehlende Deckenbeleuchtung. Eine gute Notbeleuchtung verteilt mehrere kleine, sichere Lichtquellen im Haushalt.
Welche Lampen sinnvoll sind
- LED-Akkuleuchten: für Aufenthaltsräume und Flure, möglichst mit mehreren Helligkeitsstufen.
- Taschenlampen: für jede erwachsene Person und für gezielte Arbeiten.
- Stirnlampen: halten beide Hände frei, etwa am Sicherungskasten.
- Batterieleuchten: sind eine sinnvolle Reserve, wenn Akkus nicht mehr geladen werden können.
Feste Plätze festlegen
Mindestens eine Lampe gehört direkt an den Schlafbereich und eine an den üblichen Zugang zum Sicherungskasten. Weitere Leuchten markieren Treppen, Flure und den zentralen Aufenthaltsraum. Die Geräte müssen ohne Suchen im Dunkeln erreichbar sein.
Kerzen sind keine gute Hauptlösung
Offene Flammen erhöhen die Brandgefahr. Das gilt besonders in Haushalten mit Kindern, Haustieren, älteren Menschen oder leicht brennbaren Textilien. Kerzen sollten deshalb nicht als reguläre Notbeleuchtung eingeplant werden.
Akkus und Batterien pflegen
- Akkuleuchten in festen Abständen laden und testen.
- Ersatzbatterien getrennt, trocken und passend zum Gerät lagern.
- Ausgelaufene oder beschädigte Batterien sicher entsorgen.
- Bei längerem Ausfall niedrige Helligkeitsstufen nutzen, um Laufzeit zu sparen.
Lichtdisziplin verlängert die Laufzeit
Nicht jeder Raum muss dauerhaft beleuchtet sein. Ein gemeinsamer Aufenthaltsraum reduziert Energieverbrauch und Stolperwege. Licht nur dort einschalten, wo es tatsächlich benötigt wird. Reflektierende Markierungen können Treppen oder Türkanten zusätzlich kenntlich machen.
Produktgruppen wie LED- und Sturmlampen werden auf der bestehenden Seite tragbare Sturmlampen eingeordnet. Für Radio und Warnmeldungen führt der Weg zu Notfallradios ohne Netzstrom.
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